Autor: Natascha Elsner

  • ViCut

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    ViCut bietet produzierenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Fertigungsprozesse im Bereich der spannenden Bearbeitung simulationsgestützt zu analysieren und zu optimieren. Kostspielige Trial-and-Error-Versuche sowie Ausschussteile werden reduziert, Ressourcen eingespart und neue Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung geschaffen.

    Der große Vorteil des HIGH-TECH.NRW Accelerators ist die Fokussierung auf Start-ups bzw. Gründungsvorhaben mit ähnlichem Hintergrund und damit auch ähnlichen Herausforderungen. So lassen sich Lösungsansätze anderer Vorhaben auch gut auf die eigene Idee übertragen. Zudem wird die gute Qualität des Programms durch visionäre Organisatoren, das große und motivierte Mentorennetzwerk sowie interessierte Industriepartner erzielt.

    Dr. Eugen Krebs

  • Dr.Q

    Founders, from left Dr.-Ing. Henrik Stromberg, Marian Harling, Viktor Martinewski
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    The start-up Dr.Q combines a cloud-based FEM simulation platform with an integrated AI assistant, enabling a fully automated simulation process for the first time – from model initialisation to result analysis. Thanks to AI automation and step-by-step instructions, even users without in-depth prior knowledge can quickly achieve reliable results. This minimises errors and significantly shortens development cycles. Dr.Q adopts a Simulation-as-a-Service approach that combines AI-powered assistance, cloud technology and user-centred design. The result is an intuitive solution that inspires engineering teams, fosters genuine innovation and fundamentally simplifies simulation work.

  • Elarix Labs

    Founders, from left Prakul Pandit, Sugan Kanagasenthinathan
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    Elarix Labs is a spin-off of the German Aerospace Centre (DLR) and is transforming the materials development process. The no-code platform combines artificial intelligence, multiphysics simulations and curated databases to accelerate the discovery of new materials and improve their quality. Target sectors include chemicals, automotive, aerospace and energy, with a focus on materials for pollutant binding and energy storage. By intelligently linking development and application, Elarix Labs reduces time-consuming trial and error, shortens development cycles and enables uniform access to tailor-made solutions for real-world applications. This makes material innovation faster, smarter and more sustainable – with centralised, digitally supported access to high-performance materials for the industry of tomorrow.

  • Vehicle SoundLab GmbH

    Team

    Vehicle SoundLab ist ein Dortmunder Akustik-Startup und entwickelt Soundlösungen für Elektrofahrzeuge sowie akustisch anspruchsvolle Maschinen und Produkte. Die Technologie verbindet klassische NVH-Analyse mit digitaler Signalverarbeitung und Embedded-Software, um Innen- und Außensounds gezielt zu gestalten und unerwünschte Geräusche und Schwingungen zu reduzieren. So werden Anwendungen wie markentypisches Active Sound Design, Active Noise Control und die Entwicklung von AVAS-Systemen möglich – inklusive Validierung für regulatorische Anforderungen, wo Sicherheit, Zulassungsfähigkeit und Nutzerakzeptanz entscheidend sind. Ergänzend bietet Vehicle SoundLab maßgeschneiderte Software-Tools für Analyse und Post-Processing sowie Soundmodule, die über viele Eingangs- und Applikationsparameter dynamische Klangbilder erzeugen. Vehicle SoundLab bietet damit eine Lösung für hörbar bessere, sichere und identitätsstiftende Produkte – ein Schlüssel für die Akzeptanz elektrifizierter Mobilität und hochwertige Nutzererlebnisse.

  • TrainOs GmbH

    Trainos ist ein MedTech-Startup aus Paderborn und entwickelt mit Trainos PRO einen strahlungsfreien OP-Simulator für bildgestützte Eingriffe. Die Technologie erzeugt realistische „X-ray“-Ansichten in Echtzeit – ohne ionisierende Strahlung – und koppelt diese mit Mixed-Reality-Elementen sowie haptischen, pathologischen Trainingsmodellen (Trainos Matrices), sodass mit gängigen Instrumenten wie im OP geübt werden kann. So wird ein zentraler Engpass in der chirurgischen Ausbildung adressiert, in der das klassische C-Arm-Training durch Regulierung, Strahlenbelastung und die Knappheit von Kadavermaterial begrenzt ist. Gleichzeitig entstehen sichere, wiederholbare und datenreiche Bildgebungs-Setups, die auch für die Entwicklung und Validierung von KI-Workflows in der medizinischen Bildgebung relevant sind. Die Kombination aus strahlungsfreiem Rendering, skalierbaren anatomischen Modellen und „Turnkey“-Lab-Aufbau macht Trainos zur Trainingsinfrastruktur für Kliniken und MedTech-Partner – ein Schlüssel für schnellere Lernkurven und bessere Outcomes.

  • TERNAfil

    Team

    TERNAfil ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen und entwickelt hochresistente Faserwerkstoffe für extreme Einsatzbedingungen. Das interdisziplinäre Gründer- und Entwicklerteam hinter der metall-keramischen Hybridfaser MAXCarbon stammt aus der Materialforschung der RWTH Aachen und vereint Expertise aus dem Institut für Textiltechnik sowie dem Institut für Gesteinshüttenkunde. MAXCarbon verbindet die Robustheit keramischer Materialien mit der mechanischen Performance von Carbonfasern und kombiniert dabei elektrische Leitfähigkeit mit hoher Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit. Damit bleiben Anwendungen auch dort funktionsfähig, wo herkömmliche technische Fasern oberhalb von ca. 400 °C an Stabilität verlieren – bis hin zu Hochtemperaturbereichen über 1000 °C und aggressiven Umgebungen. So werden neue Einsatzfelder in Energie-, Luft- und Raumfahrt- sowie Kommunikationstechnologien erschlossen, etwa als Membran oder Elektrode, als Heißgaskomponente oder als strahlungsfeste Antenne. Die Kombination aus skalierbarer Fasertechnologie und dem Verzicht auf Seltene Erden macht MAXCarbon leistungsstark und ressourcenschonend. TERNAfil bietet damit eine Materialbasis für robuste Funktion in rauen Umgebungen – ein Schlüssel für zukunftssichere Hochleistungs-Infrastrukturen.

  • Telerion Robotics

    Team

    Telerion Robotics ist ein Robotikteam aus dem Umfeld der Universität Bonn (Projekt NimbRo) und entwickelt telepräsente Avatar-Roboter, die Menschen über das Internet in entfernte Orte „versetzen“. Die Plattform koppelt eine mobile Avatar-Einheit mit holonomer Basis, humanoidem Oberkörper und zwei Armen mit fünf-Finger-Händen an eine Operator-Station aus VR-Headset und Exoskeletten mit Kraft- und Haptik-Feedback – so gelingen Manipulationen und Interaktion aus der Ferne. Bei den Finals der ANA Avatar XPRIZE in Long Beach am 5. November 2022 gewann das Team den Grand Prize über 5 Mio. US-Dollar; demonstriert wurden u. a. Aufgaben wie Kaffee zubereiten oder Vitalparameter messen. Telerion Robotics ermöglicht damit Teleoperation, wenn Präsenz riskant, teuer oder unmöglich ist – ein Schlüssel für Wartung, Assistenz und Kriseneinsätze.

  • Pulse of Production

    Team

    Pulse of Production ist ein RWTH-nahes Transferteam und entwickelt mit dem Pulse Watcher eine Lösung für effizientere Wartung von Werkzeugen in Blechumformprozessen wie Stanzen und Feinschneiden. Die Technologie kombiniert Körperschallmessungen mit Künstlicher Intelligenz, um Werkzeugverschleiß und Prozessstabilität in Echtzeit zu überwachen und den optimalen Wartungszeitpunkt zu bestimmen – dort, wo klassische Ansätze Veränderungen oft zu spät erkennen. Eine präzise Signalvorverarbeitung extrahiert relevante Prozesssignaturen aus den Messdaten, sodass selbst frühe Zustandsänderungen sichtbar werden. So lassen sich ungeplante Stillstände und Ausschuss reduzieren – ein zentraler Hebel für stabile, kosteneffiziente Serienfertigung. Pulse of Production bietet damit eine Lösung für vorausschauende Instandhaltung in der Umformtechnik – ein Schlüssel für resilientere, effizientere Produktion.

  • PoLightFilters

    Team

    PoLightFilters ist das erste EXIST-Forschungstransfer der Universität zu Köln und entwickelt winkelstabile Dünnschicht-Optikfilter für präzise Bild- und Sensorsysteme. Anders als konventionelle Interferenzfilter, deren Spektrum bei schrägem Lichteinfall „wandert“ und damit Bildqualität und Sichtfeld begrenzt, bleibt die spektrale Transmission hier über große Einfallswinkel stabil – ermöglicht durch starke Licht-Materie-Kopplung in dünnen organischen Schichten und resonatorischen Strukturen. So werden neue Anwendungen für LiDAR, Fluoreszenz-Mikroskopie und industrielle Überwachung erschlossen, wo Reichweite, Genauigkeit und reproduzierbare Messungen über weite FoV entscheidend sind. Die Kombination aus maßgeschneidertem Filterdesign, materialwissenschaftlichen Innovationen und nachgewiesener Fertigbarkeit macht die Technologie OEM-tauglich und skalierbar; Pilotprojekte mit ersten Partnern sind in Vorbereitung. PoLightFilters bietet damit eine Lösung für zuverlässige Spektralfilterung ohne Winkelkompromisse – ein Schlüssel für robuste Optik in Automatisierung, Diagnostik und Sensorik.

  • PartikelART Solution GmbH

    PartikelART Solution ist ein Startup aus Dortmund und entwickelt digitale Lösungen für „Technische Sauberkeit“ in der Industrie – also für die schnelle Erfassung und Bewertung von Partikelkontaminationen entlang der Lieferkette. Die Technologie analysiert Partikel in sehr kurzer Zeit und übersetzt Messdaten in konkrete Hinweise für stabilere Prozesse und bessere Qualität – dort, wo klassische Labor-Workflows oft zu langsam und schwer vergleichbar sind. So werden neue Anwendungen für kontinuierliches Partikel-Monitoring erschlossen, etwa durch VDA-konforme Analysen und die systematische Identifikation von Partikelquellen, wo Zeit, Reproduzierbarkeit und Standortvergleichbarkeit entscheidend sind. Ergänzend ermöglicht die App PartikelLens die mobile Vermessung fotografierter Partikel per Smartphone – als praktische Brücke zwischen Shopfloor und QM. PartikelART Solution bietet damit eine Lösung für robuste Sauberfertigung in zunehmend komplexen Produkten – ein Schlüssel für stabile Qualität in globalen Lieferketten.