Autor: Natascha Elsner

  • HUMOBILITY

    v.l.: Gründer Lars Piekenbrinck u. Mohamad Ali Daher

    Humobility hat ein energieeffizientes und nachhaltiges Mobilitäts-/ Fahrzeugkonzept für ein human-hybrid angetriebenes Sportgerät für die Mittelstrecke entwickelt. Das Besondere ist die Leichtbauweise, das Design und der Use Case als hochtechnologisches Sportgerät für eine grüne Mobilität in (sub)-urbanen Gegenden. Elektromotoren treiben das Fahrzeug bis zu 120 km/h an, während der Fahrer das Fahrzeug über Fahrradpedale steuert und zusätzliche Energie erzeugt. Das Fahrzeug kombiniert die gesundheitlichen Vorteile des Fahrradfahrens mit dem Fahrgefühl und Spaßfaktor eines Sportwagens.

    Der Accelerator HIGH-TECH.NRW hat uns besonders gut gefallen, da wir dadurch mit einem riesigen Netzwerk von Mentoren aus einer Vielzahl von Branchen in Kontakt gekommen sind. Neben Einzelgesprächen haben uns auch die Einblicke in den unterschiedlichen Workshops enorm weiter geholfen. Ebenso wird der Austausch unter den Start-ups durch Treffen sowohl in Präsenz als auch Online unterstützt. Wir sind von der Organisation begeistert und sehen für jedes Start-up aus dem Bereich High- und Deep-Tech in NRW ein Pflichtprogramm in diesem Accelerator. Also können wir nur jedem die Empfehlung aussprechen sich jetzt schon für den nächsten Batch im Herbst zu bewerben.

    Lars Piekenbrinck

  • Galvani Energy

    v.l.: Gründer Ian Neuling u. Konrad Beukenberg

    Steigende Strompreise, Ungewissheit am Energiemarkt, Konflikte und Versorgungsengpässe sorgen dafür, dass in Deutschland der Bedarf an Energiespeichern in Eigenheimen stetig zunimmt. Galvani Energy entwickelt das erste smarte Energiesystem auf Basis von Redox-Flow Batterien für den B2C-Speichermarkt. Die Kombination aus einem smarten Sicherungskasten und der Redox-Flow Batterie ermöglicht es Hauseigentümern, effizienter, sicherer und nachhaltiger Energie zu speichern und weniger zu verbrauchen als vergleichbare Lithiumspeicher.

  • Co-reactive

    Gründer Dr.-Ing. Andreas Bremen

    Ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen wird von der Bau- und Gebäudeindustrie verursacht. Beispielsweise wird bei der Herstellung des Grundstoffs Zement mehr CO2 freigesetzt als der gesamte weltweite Flugverkehr verursacht. Das Spin-off Co-reactive der RWTH Aachen hat deshalb ein Verfahren zur Dekarbonisierung von Prozessen in der Zementindustrie entwickelt. Es beruht darauf, dass der bei der Herstellung von Zement frei werdende Kohlenstoff in dem Mineral Olivin gespeichert und als emissionsarmer Rohstoff für grünen Zement weiterverwendet wird.

    Wenn du im Rheinland ein Start-up aufbaust, führt kein Weg an HIGH-TECH.NRW vorbei. Das Accelerator Programm hat Co-reactive auf ein ganz neues Level gehoben. Neben den vielseitigen Workshops bildet für uns vor allem das Netzwerk an start-up begeisterten ExpertInnen eine wichtige Basis für unseren zukünftigen Erfolg.

    Orlando Kleineberg

  • BlindSpot Software

    Gründer Christian Walter

    Firmware ist eingebettete Software, die für den Betrieb elektronischer Geräte notwendig ist und das Bindeglied zwischen Hardware und Betriebssystem darstellt. Firmware muss auf Hardware getestet werden, was in den meisten Fällen manuell geschieht und einen signifikanten Zeit- und Kostenfaktor verursacht. Das Bochumer Start-up BlindSpot hat ein SaaS-System entwickelt, das eine skalierbare und effiziente Testung von Firmware auf Hardware ermöglicht. Auf diese Weise wird manuelles Testen um 75% reduziert, wodurch die Hardware indirekt sicherer und direkt kostengünstiger wird.

  • Alteva Technologies

    Co-founders f. l. Aiko Bernehed, Ida Milow

    Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen, von denen weltweit 20% allein durch den Verkehrssektor verursacht werden. Allerdings sind die bestehenden Batteriesysteme zu schwergewichtig, um Trucks, Flugzeuge oder Baumaschinen damit auszurüsten. Das DLR-Start-up Alteva hat eine passende Lösung für dieses Problem gefunden: Es entwickelt die nächste Generation leichter und leistungsstarker Batterien auf Lithium-Schwefel-Basis für den nachhaltigen, elektrifizierten Transport.

    HIGH-TECH.NRW hat uns mit hervorragenden Mentoren aus der Deep-Tech Szene verbunden und uns ermöglicht unser Netzwerk zu Experten und Investoren massiv auszubauen. Das Team hat im intensiven Austausch unermüdlich daran gearbeitet unser Team und Thema zu beschleunigen und konnte uns stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Den krönenden Abschluss bieten die hervorragenden Events mit unzähligen Teilnehmern aus Wirtschaft, Investorenszene und Politik. Wir freuen uns drauf auch in Zukunft aktiv im Netzwerk aktiv zu sein und die High-Tech Szene in NRW mit aufzubauen.

    Aiko Bernehed

  • AiML

    v.l.: Gründer Dr. Vikas Rana und Simranjeet Singh

    Künstliche Intelligenz (KI) wird in naher Zukunft eine immer wichtigere Rolle im menschlichen Leben spielen. Um die steigende Nachfrage nach KI zu befriedigen, müssen die herkömmlichen Computer Chip-Architekturen umgedacht, Rechnergeschwindigkeit und Stromverbrauch drastisch reduziert werden. Hier setzt die von AiML, einem Spin-off des Forschungszentrums Jülich, entwickelte Technologie an: Rechenoperationen werden auf einem neuromorphen Analog-Chip für Edge-KI-Applikationen ausgeführt, wodurch Engpässe in der digitalen Logik und des externen Speicherns beseitigt und der Stromverbrauch um den Faktor 100+ reduziert wird. Zielmärkte für den AiML-Chip sind z.B. Roboterassistenzsysteme und autonomes Fahren.

  • VitrofluidiX

    Bisher ist OoC (Organ-on-a-Chip) Technologie eine sehr kostspielige Angelegenheit, für die sehr viele und unterschiedliche Laborgeräte benötigt werden. VITROFLUIDIX entwickelt eine All-in-One und Easy-to-Use Plattform für die einfache Durchführung von OoC-Experimenten mit nur einem einzigen Gerät.

  • NutriSen

    Team

    Mit der innovativen Biotechnologie von NutriSen ehemals LiveSen ist es erstmalig möglich, Pflanzennährstoffe wie Nitrat und Phosphat wissenschaftlich präzise direkt vor Ort zu bestimmen. Hierdurch können präzise Entscheidungen auf Grundlage von datenbasierten Empfehlungen für eine nachhaltige Düngung getroffen werden. Mit Hilfe eines innovativen Biosensor-Teststreifens, dem dazugehörigen Messgerät und einer satellitengestützten App ist es Landwirten möglich, den Gehalt der wichtigsten Nährstoffe der Pflanzen auf den Feldern zu bestimmen, die Düngung zu optimieren und die Anbaufläche optimal zu nutzen.

    Das HIGH-TECH.NRW-Programm war eine perfekte Kombination aus Mentoring-Sitzungen und persönlichen Aktivitäten. Alles auf hohem Niveau, sowohl die teilnehmenden Unternehmen als auch die Mentoren und das Koordinationsteam. Sicherlich ein hilfreiches Programm.

    Débora Moretti

  • NUNOS

    NUNOS ist ein Gründungsvorhaben aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und verwendet das ursprünglich für Anwendungen in der Raumfahrt entwickelte C.R.O.P.®-Verfahren (Combined Regenerative Organic food Production) zur Herstellung von hochwertigen Düngemitteln für die Landwirtschaft. Das Verfahren beruht auf einer rein biologischen Methode und verzichtet auf den Einsatz von Chemikalien oder Gefahrstoffen. NUNOS bereitet Gülle oder Gärprodukte aus Biogasanlagen zu einem direkt pflanzenverfügbaren Dünger auf. Das Verfahren liefert eine flüssige Düngemittellösung, die überwiegend direkt pflanzenverfügbare Nährstoffe enthält, sowie einen Festdünger mit einem hohen Anteil an organischer Substanz. NUNOS hilft Mineraldünger einzusparen, Böden und Gewässer vor massiven Stickstoffeinträgen zu schützen und die Emission von Umweltgiften (z. B. Ammoniak) aus den Ackerflächen zu verhindern.

  • Innovative Robot Delivery

    Team

    Innovative Robot Delivery adressiert eine ‚zustellerfreie‘ Paket- und Postzustellung mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die Automatisierung, Digitalisierung und Optimierung aller Prozesse der Distributions­logistik umfasst. Jeder Schritt im Prozess, ob physisch oder nicht-physisch, wird vollständig mit Robotik und digitaler Datenverarbeitung abgewickelt, was eine kontinuierliche Echtzeit-Optimierung und Minimierung aller eingesetzten Ressourcen ermöglicht. Kern des Geschäftskonzeptes sind sog. Paketmobile, die ein ‚Mini-Depot‘ bzw. ‚Mini-Hochregallager‘ zur Lagerung und Übergabe von Paketen mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug kombinieren.

    In den 3 Monaten des HIGH-TECH.NRW Accelerator-Programms haben wir, Innovative Robot Delivery, uns in unfassbarer Geschwindigkeit einmal komplett gehäutet, was unsere Darstellung, unsere Argumentation und die Art des Präsentierens betrifft. Die Kombination aus realer Start-up-Erfahrung, breitem Netzwerk und vor allem dem Willen und der Bereitschaft, die teilnehmenden Start-ups jederzeit zu unterstützen (auch sonntags!!) und ernsthaft nach vorne zu bringen, macht dieses Programm so wertvoll.
    Abgesehen davon hatten wir auch echt viel Spaß. Gratulation an jedes Start-up, das es in dieses Programm schafft.

    Boris Mayer