Kategorie: Batch #1

  • VitrofluidiX

    Bisher ist OoC (Organ-on-a-Chip) Technologie eine sehr kostspielige Angelegenheit, für die sehr viele und unterschiedliche Laborgeräte benötigt werden. VITROFLUIDIX entwickelt eine All-in-One und Easy-to-Use Plattform für die einfache Durchführung von OoC-Experimenten mit nur einem einzigen Gerät.

  • NutriSen

    Mit der innovativen Biotechnologie von NutriSen ehemals LiveSen ist es erstmalig möglich, Pflanzennährstoffe wie Nitrat und Phosphat wissenschaftlich präzise direkt vor Ort zu bestimmen.
    Hierdurch können präzise Entscheidungen auf Grundlage von datenbasierten Empfehlungen für eine nachhaltige Düngung getroffen werden. Mit Hilfe eines innovativen Biosensor-Teststreifens, dem dazugehörigen Messgerät und einer satellitengestützten App ist es Landwirten möglich, den Gehalt der wichtigsten Nährstoffe der Pflanzen auf den Feldern zu bestimmen, die Düngung zu optimieren und die Anbaufläche optimal zu nutzen.

    Das HIGH-TECH.NRW-Programm war eine perfekte Kombination aus Mentoring-Sitzungen und persönlichen Aktivitäten. Alles auf hohem Niveau, sowohl die teilnehmenden Unternehmen als auch die Mentoren und das Koordinationsteam. Sicherlich ein hilfreiches Programm.

    Débora Moretti

  • NUNOS

    NUNOS ist ein Gründungsvorhaben aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und verwendet das ursprünglich für Anwendungen in der Raumfahrt entwickelte C.R.O.P.®-Verfahren (Combined Regenerative Organic food Production) zur Herstellung von hochwertigen Düngemitteln für die Landwirtschaft. Das Verfahren beruht auf einer rein biologischen Methode und verzichtet auf den Einsatz von Chemikalien oder Gefahrstoffen. NUNOS bereitet Gülle oder Gärprodukte aus Biogasanlagen zu einem direkt pflanzenverfügbaren Dünger auf. Das Verfahren liefert eine flüssige Düngemittellösung, die überwiegend direkt pflanzenverfügbare Nährstoffe enthält, sowie einen Festdünger mit einem hohen Anteil an organischer Substanz. NUNOS hilft Mineraldünger einzusparen, Böden und Gewässer vor massiven Stickstoffeinträgen zu schützen und die Emission von Umweltgiften (z. B. Ammoniak) aus den Ackerflächen zu verhindern.

  • Innovative Robot Delivery

    Innovative Robot Delivery adressiert eine ‚zustellerfreie‘ Paket- und Postzustellung mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die Automatisierung, Digitalisierung und Optimierung aller Prozesse der Distributions­logistik umfasst. Jeder Schritt im Prozess, ob physisch oder nicht-physisch, wird vollständig mit Robotik und digitaler Datenverarbeitung abgewickelt, was eine kontinuierliche Echtzeit-Optimierung und Minimierung aller eingesetzten Ressourcen ermöglicht. Kern des Geschäftskonzeptes sind sog. Paketmobile, die ein ‚Mini-Depot‘ bzw. ‚Mini-Hochregallager‘ zur Lagerung und Übergabe von Paketen mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug kombinieren.

    In den 3 Monaten des HIGH-TECH.NRW Accelerator-Programms haben wir, Innovative Robot Delivery, uns in unfassbarer Geschwindigkeit einmal komplett gehäutet, was unsere Darstellung, unsere Argumentation und die Art des Präsentierens betrifft. Die Kombination aus realer Start-up-Erfahrung, breitem Netzwerk und vor allem dem Willen und der Bereitschaft, die teilnehmenden Start-ups jederzeit zu unterstützen (auch sonntags!!) und ernsthaft nach vorne zu bringen, macht dieses Programm so wertvoll.
    Abgesehen davon hatten wir auch echt viel Spaß. Gratulation an jedes Start-up, das es in dieses Programm schafft.

    Boris Mayer

  • Icy 3D

    Icy 3D hat einen neuen optisch-haptischen Sensor zur Verbesserung der Datenqualität bei diversen Oberflächenanalyseszenarien entwickelt. Gleichzeitig sorgen die Echtzeitverarbeitungspipelines für sofortige Ergebnisse in 3D, wodurch die Erfassungs- und Auswertungszeiträume drastisch reduziert werden können. Die gesteigerte Datenqualität ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Defekten im Herstellungsprozess und trägt so zu einer Verringerung von Ausbesserungszeiträumen und des Materialausschusses bei. Die Einsatzbereiche des Icy 3D Sensors liegen insbesondere bei schwer zu vermessenden Materialen wie Karbonfasern, Glas, Spiegel oder sonstige reflektierenden Oberflächen.

  • HoDforming

    Das von HoDforming entwickelte, proprietäre Hot Die Forming (HDF) Verfahren zur Warmum­formung von Metallen ermöglicht die Herstellung von extremen Leichtbau-Komponenten in Schlüsselindustrien wie z.B. in der Automobilindustrie oder im Luft- und Raumfahrt-Bereich. Die HDF-Technologie ist sehr energieeffizient und kostengünstig und kommt zum Einsatz bei Metallen und Metalllegierungen mit einem Schmelzpunkt höher als 350° C, idealerweise bei hoch­festen Legierungen, da hier die Vorteile des Verfahrens zur Erzeugung extremer Leichtbauteile am deutlichsten zum Tragen kommen. Der extreme Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie für eine ressourcen- und umweltschonende, CO2-arme Mobilität der Zukunft.

  • GLIM Skin

    GLIM Skin hat ein technologiebasiertes Kosmetikprodukt für den individuellen Einsatz zuhause entwickelt, das mit Hilfe von Plasmatechnologie und Blaulichttherapie die Haut ohne den Einsatz von Zusatzstoffen reinigt und die Mikrozirkulation sowie die Zellerneuerung anregt. Hierdurch werden entzündliche Hautirritationen langfristig und nebenwirkungsfrei bekämpft und die Heilung der Haut nachhaltig unterstützt. Eine App-Steuerung erlaubt individuelle, auf das jeweilige Hautbild zugeschnittene Behandlungs­routinen.

    Das HIGH-TECH.NRW-Programm ist insbesondere durch das Engagement des Teams und die individuelle Unterstützung, die man dort erfährt, absolut empfehlenswert. Durch die Fokussierung auf Hardware-Startups und gleichzeitiger Branchenoffenheit wird dort ein breites Netzwerk aus Startups geschaffen, in dem man sich auf Augenhöhe offen austauscht bei gleichzeitiger Hilfestellung durch etablierte BranchenkennerInnen.

    Friederike Kogelheide

  • GEMESYS

    Heutige Computer-Hardware ist für künstliche Intelligenz ineffizient. Supercomputerzentren benötigen viel Zeit, riesige Datensätze und die Energie eines ganzen Kraftwerks, um ein komplexes KI-Modell zu trainieren, was zu hohen Kosten führt und nicht nachhaltig ist. GEMESYS Technologies bietet ein analoges Chipdesign, das auf denselben informations­verarbeitenden Mechanismen wie das menschliche Gehirn basiert. Dies ermöglicht es Anbietern von KI-Hardware, einen neuartigen Chip zu vertreiben, der neuronale Netze 20.000-mal energie­effizienter trainiert als aktuelle Technologien. Dadurch werden nicht nur die Kosten, der Zeitaufwand und die Datenmenge, die für das Training eines neuronalen Netzes erforderlich sind, erheblich reduziert, sondern auch die Gesamtqualität und die Leistung gesteigert. Dank seiner geringen Größe und hohen Energieeffizienz kann er in nahezu jedes Gerät eingebaut werden und ermöglicht dezentrales Training, Datenverarbeitung und Entscheidungsfindung vor Ort.

    Das HIGH-TECH.NRW Acceleratorprogramm zeichnet sich besonders durch das starke Mentorennetzwerk aus, durch das wir unsere Vernetzungen in NRW enorm verbessern konnten. Das viele Feedback von Experten mit unterschiedlichem Knowhow hat es uns ermöglicht, unseren Businessplan und Investorenpitch stark weiterzuentwickeln und zu verstehen, auf was es bei Tech-Start-ups ankommt.

    Das Team hinter HIGH-TECH.NRW besteht aus echten Experten, welche die Deep-Tech Welt verstehen und einen hervorragenden Nährboden für echte technologische Innovationen in NRW schaffen. An alle Tech-Start-ups da draußen – wenn ihr eine Deep-Tech-Ausrichtung habt, dann ist HIGH-TECH.NRW ein Muss.

    Dennis Michaelis und Moritz Schmidt

  • Funktion*

    Funktion* hat die erste All-in-One Hard- und Softwarelösung für die Bekleidungsindustrie entwickelt, die eine einfache Integration von smarten Funktionen in Kleidung ermöglicht. Hardwareseitig bildet das KontaktGrid*, ein speziell für Textilien entwickeltes Bus-System aus Kabeln und Steckern, die Basis für die Stromversorgung, Konnektivität sowie die mechanische Befestigung der Funktions­module. Die Funktionsmodule, die in die Kleidung integriert werden, umfassen die Technologie­bereiche Sensorik (Accelerometer, Magnetometer, Thermometer, Hygrometer, Luxmeter), Aktorik, Licht, Heizen, Haptik und Batterie. Softwareseitig kommen neuronale Netzwerke/KI zum Einsatz. Mit der Technologie von Funktion* lassen sich smarte Textilien für den Endverbraucher realisieren, die durch ihre modulare Architektur hochgradig individualisierbar und in ihren Funktionen jederzeit erweiterbar sind.

  • BioThrust

    BioThrust entwickelt maßgeschneiderte Begasungslösungen für Bioreaktoren. Dazu zählen zum einen hochporöse Rührer, die gleichzeitig Gasblasen in den Reaktor eintragen und zu einer besseren Gasversorgung führen als herkömmliche Systeme. Zum anderen entwickelt BioThrust strömungs­technisch optimierte in-situ Membranmodule, die einen rein diffusiven, blasenfreien Gaseintrag bei gleichzeitig sehr schonender Umwälzung des Kulturmediums ermöglichen. Dadurch können Bioprozesse bis zu 30-mal effizienter schaumfrei begast und auch empfindliche Biosysteme wie Zellkulturen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden.

    Die Teilnahme am HIGH-TECH.NRW Accelerator hat sich für unser Team von BioThrust in vielerlei Hinsicht bezahlt gemacht. Als besondere Stärke dieses Accelerators sehe ich die gute Organisation und klare Struktur. Hier wird man richtig „umsorgt“. Faszinierend an diesem Programm ist die Diversität der Teilnehmenden Start-ups, man hat also einen sehr weiten Blick in die Technologie-Newcomer in NRW. Das Netzwerk ist dann auch schon einer der Hauptargumente für das Programm: Gerade weil die Ausrichtung branchenübergreifend ist, kommt es zu keiner Konkurrenzsituation und man kann viel voneinander lernen und bekommt neuen Input. Last but not least konnten wir mit dem zweiten Platz am Demo Day die Jury überzeugen und bekamen dafür viel mediale Aufmerksamkeit. Ich möchte anderen Tech-Start-ups den Accelerator ausdrücklich empfehlen und bedanke mich bei Heinz und Oliver für die starke Zusammenarbeit!

    Patrick Bongartz