Kategorie: Batch #7

  • ZELOCON GmbH

    Gründer v. l. Prof. Dr. Pablo Esquinazi, Michael Hahn, Laura Turck-Hahn, Arthur Rönisch

    ZELOCON entwickelt eine neuartige Technologie, die Supraleitung bei Raumtemperatur erstmals realisierbar macht. Grundlage ist eine neu angeordnete Graphitkristallstruktur mit zweidimensionalen supraleitenden Schnittstellen. Damit entstehen hochsensible Sensoren und leistungsstarke Elektronikelemente – ohne seltene Erden, sondern auf Basis von biokompatiblem Graphit. Diese Innovation ermöglicht präzise Magnetfeldmessungen in Echtzeit und eröffnet als Plattformtechnologie viele neue Anwendungsfelder. Die patentierte Methode setzt neue Maßstäbe, indem sie Supraleitung ohne aufwendige Kühlung nutzbar macht – ein entscheidender Schritt für energieeffiziente und nachhaltige Elektronik. ZELOCON will so die Leistungsfähigkeit moderner Systeme radikal steigern, Umweltbelastungen reduzieren und neue wirtschaftliche Potenziale erschließen.

  • Puraite

    Gründer v. l. Schahin Baki, Dr. Karlson Pfannschmidt

    Puraite transformiert den Prozess systematischer Übersichtsarbeiten (SLRs, Meta-Analysen) in der medizinischen Forschung durch KI-gestütztes Screening und automatisierte Datenextraktion. Die Plattform kombiniert semantische Suche, Relevanzfilter und erklärbare KI-Modelle (XAI), die vollständige Nachvollziehbarkeit sichern – insb. für regulatorisch sensible Anwendungen. So werden Auswahl, Bewertung und Extraktion medizinischer Studien zur Beantwortung von Forschungsfragen erheblich beschleunigt, wodurch Zeit- und Kostenaufwand deutlich sinken. Pharmaunternehmen, CROs und Gesundheitspolitik profitieren von einer KI-Plattform, die Human-in-the-Loop-Workflows integriert und wissensch. Strenge mit hoher Effizienz verbindet. Mit dieser Evidence-Synthesis entsteht erstmals eine skalierbare Infrastruktur, die Evidenzgenerierung für Arzneimittelentwicklung, HTA und Real-World-Analysen grundlegend modernisiert.

  • PicoShape

    Gründer v. l. Benedikt Hofmeister, Jasper Helle, Nils Surkamp, Felix Behlau

    PicoShape entwickelt ein hochpräzises 3D-Drucksystem auf Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) zur Fertigung komplexer Mikrostrukturen. Damit lassen sich Mikrostrukturen mit Details < 200 nm fertigen – ca. 250 mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haars. Dieses Potenzial macht die 2PP zu einer Schlüsseltechnologie für zahlreiche Hightech-Anwendungen der Zukunft wie Mikrofluidik, Mikrooptik, Quantentechnologie und Medizintechnik. Im Gegensatz zu herkömmlichen 2PP-Systemen basiert unser System auf eigens entwickelten innovativen Diodenlasern. Diese sind rund 150-mal kompakter und bis zu 10-mal günstiger als marktüblichen Lasertypen. Dadurch können mehrere Lasereinheiten parallel in einem einzigen Gerät integriert werden – was bislang technisch nicht möglich war. Das Ergebnis: bis zu zehnfach höherer Durchsatz bei gleichbleibenden Kosten.

  • Omnivore Recycling

    Mit den Omnivore Recycling Containern der Aachener Hermetia Tech GmbH werden Lebensmittelreste aus regionalen Quellen erstmals automatisiert in wertvolles Protein und Dünger umgewandelt – lokal, ökologisch und wirtschaftlich attraktiv. Die robuste, modulare Technik erfordert minimalen Aufwand und lässt sich flexibel ab einer Tonne Lebensmittelreste pro Tag skalieren. Larven der Schwarzen Soldatenfliege verwandeln organische Reste in hochwertiges Tierfutter und nährstoffreichen Dünger, wodurch Nährstoffe im Kreislauf bleiben. So verbindet Omnivore Kreislaufwirtschaft mit Rentabilität und schafft Lösungen mit globaler Wirkung. Durch Partnerschaften mit Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion entstehen lokal wirksame Stoffkreisläufe. Das Insekten-Recycling-System bietet eine zukunftsweisende Verbindung von Circular Economy, Klimaschutz und Ressourceneffizienz.

  • Femi-On

    Team

    Femi-ON entwickelt eine medizintechnisch sichere und nachhaltige Lösung zur Linderung von Menstruationsschmerzen durch gezielte niederfrequente Vibration die Schmerzweiterleitung moduliert. Die Produktpalette umfasst Tamp-ON, ein tamponähnliches Device für mittlere Schmerzen ein bis zwei Tage vor der Menstruation, sowie Ring-ON, einen flexiblen Gebärmutterhalsring für den Einsatz während der gesamten Periode. Beide Lösungen basieren auf klinisch getesteter Vibrationstechnologie, werden per App gesteuert, wirken direkt am Schmerzentstehungsort angewendet und bieten ein Tausch- und Rückgabeprogramm. Damit entsteht erstmals eine nebenwirkungsfreie Alternative zu Schmerzmitteln – sicher, individuell und ohne Medikamente – die den Alltag betroffener Frauen spürbar erleichtert.

    Die Teilnahme am HighTech.NRW-Programm war für Femi-ON ein großer Gewinn. In den zwölf Wochen haben wir wertvolle Einblicke aus ganz unterschiedlichen Branchen erhalten und uns als Female Founder jederzeit gut aufgehoben und wertgeschätzt gefühlt. Der offene Austausch, die Unterstützung sowie das starke Netzwerk haben uns nachhaltig gestärkt.
    Aus dieser positiven Erfahrung heraus werde ich, mich künftig selbst als Mentorin engagieren – insbesondere für Female Founder, die von einem solchen empowernden Umfeld profitieren können.

    Meike Kreutel

  • Factor2 Energy

    Gründer v. l. Riekje Heuter, Felix Böhmer

    Das Start-up Factor2 Energy nutzt Kohlendioxid als Arbeitsmedium in der Geothermie und erschließt so ein neuartiges Konzept für grundlastfähige, emissionsfreie Energieproduktion. Dank der thermodynamischen Vorteile von CO₂ kann Wärme bis zu doppelt so effizient wie herkömmlich mit Wasser gewonnen werden, wodurch auch bisher unzugängliche Standorte wirtschaftlich nutzbar werden. Passive CO₂-Speicher werden zu aktiven Energiequellen transformiert, während Systemkomplexität und Kosten sinken. Der Einsatz bewährter Komponenten ermöglicht eine schnelle Implementierung und Skalierung. Zugleich wird dauerhafte CO₂-Speicherung erreicht – für klimaneutrale, potenziell sogar kohlenstoffnegative Anlagen. Damit verbindet Factor2 Energy Geothermie und CCS zu einer wegweisenden Lösung für die Dekarbonisierung der Energieversorgung.

  • Elarix Labs

    Gründer v. l. Prakul Pandit, Sugan Kanagasenthinathan

    Elarix Labs ist ein Spin-off des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und transformiert den Materialentwicklungsprozess. Die No-Code-Plattform kombiniert Künstliche Intelligenz, Multiphysik-Simulationen und kuratierte Datenbanken, um die Entdeckung neuer Materialien zu beschleunigen und ihre Qualität zu verbessern. Zielbranchen sind Chemie, Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Energie, mit Fokus auf Materialien für Schadstoffbindung und Energiespeicherung. Durch die intelligente Verknüpfung von Entwicklung und Anwendung reduziert Elarix Labs aufwendiges Trial-and-Error, verkürzt Entwicklungszyklen und ermöglicht einen einheitlichen Zugang zu maßgeschneiderten Lösungen für reale Anwendungen. So wird Materialinnovation schneller, smarter und nachhaltiger – mit einem zentralen, digital gestützten Zugang zu High-Performance-Werkstoffen für die Industrie von morgen.

  • Dr.Q

    Gründer v. l. Dr.-Ing. Henrik Stromberg, Marian Harling, Viktor Martinewski

    Das Start-up Dr.Q verbindet eine cloudbasierte FEM-Simulationsplattform mit einem integrierten KI-Assistenten und ermöglicht erstmals einen vollständig automatisierten Simulationsprozess – von der Modellinitialisierung bis zur Ergebnisanalyse. Durch KI-Automatisierung und Schritt-für-Schritt-Anleitungen können auch Anwender ohne tiefe Vorkenntnisse schnell belastbare Ergebnisse erzielen. So lassen sich Fehler minimieren und Entwicklungszyklen deutlich verkürzen. Dr.Q verfolgt einen Simulation-as-a-Service-Ansatz, der KI-gestützte Assistenz, Cloud-Technologie und nutzerzentriertes Design vereint. Das Ergebnis ist eine intuitive Lösung, die Ingenieurteams inspiriert, echte Innovationen fördert und die Simulationsarbeit grundlegend vereinfacht.

  • CO2Materials

    Gründer v. l. Martin Vorbach, Adrian Vorbach

    CO2Materials entwickelt eine Technologie, mit der sich hochwertiger Sand aus CO₂ produzieren lasst. Dieser Sand wird anstelle des begrenzten und ökologisch problematischen Quarzsandes als hochwertiger Betonzuschlag verwendet. Aufgrund seiner hohen Qualität ist er für die gesamte Bandbreite von Normalbeton bis hin zu ultrahochfestem Beton geeignet. Der immense Sandbedarf der Bauindustrie, mehrere Milliarden Tonnen jährlich, eröffnet CO2Materials das Potenzial, große Mengen an CO₂ wirtschaftlich und dauerhaft zu speichern. CO2Materials leistet somit einen erheblichen Beitrag zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCU) und bietet gleichzeitig einen hochwertigen und ökologischen Ersatz für die zunehmend knappe Ressource Quarzsand. Dies ermöglicht neue Perspektiven für klimafreundliches Bauen – gerade dort, wo höchste Material Stabilität bei verbesserter CO₂-Bilanz gefordert ist. Das Start-up verbindet Ressourcenschonung, CO₂-Speicherung und Hochleistungsbaustoffe in einem integrierten Ansatz und ebnet so den Weg für eine Bauwirtschaft mit reduziertem ökologischem Fußabdruck.

  • CerBaTec

    CerBaTec ist eine Ausgründung aus dem Forschungszentrum Jülich und entwickelt keramische Festkörperbatterien auf Natriumbasis für extreme Einsatzbedingungen. Die Technologie ermöglicht zuverlässige Energiespeicherung bei Temperaturen von 85 °C bis 300 °C – ein Bereich, in dem herkömmliche Batterien versagen. So werden neue Anwendungen für das IoT in kritischen Infrastrukturen erschlossen, etwa in Energie- und Industrieanlagen, wo Temperaturstabilität, Sicherheit und Langlebigkeit entscheidend sind. Die Kombination aus nicht brennbaren Materialien, lokal verfügbarem Natrium und robustem keramischem Design macht die Batterien hochsicher, nachhaltig und ressourcenschonend. CerBaTec bietet damit eine Lösung für widerstandsfähige Energieversorgung in rauen Umgebungen – ein Schlüssel für resiliente, zukunftssichere Infrastrukturen.