Kategorie: Batch #2

  • N-Level

    Die Gründer mit Prototyp „Strömchen“

    N-level hat ein hoch disruptives modulares Batterie-Management-System mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und großem Marktpotential entwickelt. Die Technologie von N‑Level macht es z.B. möglich, dass in der Batterieproduktion auf den Prozess der Formierung, der dort ein großes Bottleneck darstellt, verzichtet werden kann, dass Akkumulatoren und Batteriespeicher bis zum absoluten Ende der Lebensdauer jeder einzelnen Speicherzelle genutzt werden können, oder dass E-Fahrzeuge trotz einer defekten Batteriezelle weitergefahren oder zwei beliebige E-Fahrzeuge zwecks Energieaustausch direkt miteinander verbunden werden können.

    Die Arbeit von HIGH-TECH.NRW hat unser Vertrauen in den Standort NRW nicht nur gestärkt, sondern maßgeblich dafür gesorgt, dass wir uns hier wieder viel wohler fühlen und unsere Pläne, die Firma ins Ausland zu verlegen erst einmal ad acta gelegt haben.

    Florian Engel

  • HUMOBILITY

    v.l.: Gründer Lars Piekenbrinck u. Mohamad Ali Daher

    Humobility hat ein energieeffizientes und nachhaltiges Mobilitäts-/ Fahrzeugkonzept für ein human-hybrid angetriebenes Sportgerät für die Mittelstrecke entwickelt. Das Besondere ist die Leichtbauweise, das Design und der Use Case als hochtechnologisches Sportgerät für eine grüne Mobilität in (sub)-urbanen Gegenden. Elektromotoren treiben das Fahrzeug bis zu 120 km/h an, während der Fahrer das Fahrzeug über Fahrradpedale steuert und zusätzliche Energie erzeugt. Das Fahrzeug kombiniert die gesundheitlichen Vorteile des Fahrradfahrens mit dem Fahrgefühl und Spaßfaktor eines Sportwagens.

    Der Accelerator HIGH-TECH.NRW hat uns besonders gut gefallen, da wir dadurch mit einem riesigen Netzwerk von Mentoren aus einer Vielzahl von Branchen in Kontakt gekommen sind. Neben Einzelgesprächen haben uns auch die Einblicke in den unterschiedlichen Workshops enorm weiter geholfen. Ebenso wird der Austausch unter den Start-ups durch Treffen sowohl in Präsenz als auch Online unterstützt. Wir sind von der Organisation begeistert und sehen für jedes Start-up aus dem Bereich High- und Deep-Tech in NRW ein Pflichtprogramm in diesem Accelerator. Also können wir nur jedem die Empfehlung aussprechen sich jetzt schon für den nächsten Batch im Herbst zu bewerben.

    Lars Piekenbrinck

  • Galvani Energy

    v.l.: Gründer Ian Neuling u. Konrad Beukenberg

    Steigende Strompreise, Ungewissheit am Energiemarkt, Konflikte und Versorgungsengpässe sorgen dafür, dass in Deutschland der Bedarf an Energiespeichern in Eigenheimen stetig zunimmt. Galvani Energy entwickelt das erste smarte Energiesystem auf Basis von Redox-Flow Batterien für den B2C-Speichermarkt. Die Kombination aus einem smarten Sicherungskasten und der Redox-Flow Batterie ermöglicht es Hauseigentümern, effizienter, sicherer und nachhaltiger Energie zu speichern und weniger zu verbrauchen als vergleichbare Lithiumspeicher.

  • Co-reactive

    Gründer Dr.-Ing. Andreas Bremen

    Ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen wird von der Bau- und Gebäudeindustrie verursacht. Beispielsweise wird bei der Herstellung des Grundstoffs Zement mehr CO2 freigesetzt als der gesamte weltweite Flugverkehr verursacht. Das Spin-off Co-reactive der RWTH Aachen hat deshalb ein Verfahren zur Dekarbonisierung von Prozessen in der Zementindustrie entwickelt. Es beruht darauf, dass der bei der Herstellung von Zement frei werdende Kohlenstoff in dem Mineral Olivin gespeichert und als emissionsarmer Rohstoff für grünen Zement weiterverwendet wird.

    Wenn du im Rheinland ein Start-up aufbaust, führt kein Weg an HIGH-TECH.NRW vorbei. Das Accelerator Programm hat Co-reactive auf ein ganz neues Level gehoben. Neben den vielseitigen Workshops bildet für uns vor allem das Netzwerk an start-up begeisterten ExpertInnen eine wichtige Basis für unseren zukünftigen Erfolg.

    Orlando Kleineberg

  • BlindSpot Software

    Gründer Christian Walter

    Firmware ist eingebettete Software, die für den Betrieb elektronischer Geräte notwendig ist und das Bindeglied zwischen Hardware und Betriebssystem darstellt. Firmware muss auf Hardware getestet werden, was in den meisten Fällen manuell geschieht und einen signifikanten Zeit- und Kostenfaktor verursacht. Das Bochumer Start-up BlindSpot hat ein SaaS-System entwickelt, das eine skalierbare und effiziente Testung von Firmware auf Hardware ermöglicht. Auf diese Weise wird manuelles Testen um 75% reduziert, wodurch die Hardware indirekt sicherer und direkt kostengünstiger wird.

  • Alteva Technologies

    Co-founders f. l. Max Krause, Jens Ehlhardt

    Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen, von denen weltweit 20% allein durch den Verkehrssektor verursacht werden. Allerdings sind die bestehenden Batteriesysteme zu schwergewichtig, um Trucks, Flugzeuge oder Baumaschinen damit auszurüsten. Das DLR-Start-up Alteva hat eine passende Lösung für dieses Problem gefunden: Es entwickelt die nächste Generation leichter und leistungsstarker Batterien auf Lithium-Schwefel-Basis für den nachhaltigen, elektrifizierten Transport.

    HIGH-TECH.NRW hat uns mit hervorragenden Mentoren aus der Deep-Tech Szene verbunden und uns ermöglicht unser Netzwerk zu Experten und Investoren massiv auszubauen. Das Team hat im intensiven Austausch unermüdlich daran gearbeitet unser Team und Thema zu beschleunigen und konnte uns stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Den krönenden Abschluss bieten die hervorragenden Events mit unzähligen Teilnehmern aus Wirtschaft, Investorenszene und Politik. Wir freuen uns drauf auch in Zukunft aktiv im Netzwerk aktiv zu sein und die High-Tech Szene in NRW mit aufzubauen.

    Aiko Bernehed

  • AiML

    v.l.: Gründer Dr. Vikas Rana und Simranjeet Singh

    Künstliche Intelligenz (KI) wird in naher Zukunft eine immer wichtigere Rolle im menschlichen Leben spielen. Um die steigende Nachfrage nach KI zu befriedigen, müssen die herkömmlichen Computer Chip-Architekturen umgedacht, Rechnergeschwindigkeit und Stromverbrauch drastisch reduziert werden. Hier setzt die von AiML, einem Spin-off des Forschungszentrums Jülich, entwickelte Technologie an: Rechenoperationen werden auf einem neuromorphen Analog-Chip für Edge-KI-Applikationen ausgeführt, wodurch Engpässe in der digitalen Logik und des externen Speicherns beseitigt und der Stromverbrauch um den Faktor 100+ reduziert wird. Zielmärkte für den AiML-Chip sind z.B. Roboterassistenzsysteme und autonomes Fahren.

    Die Teilnahme am HighTech.NRW-Programm war für Simplyfined ein echter Gewinn. In den zwölf Wochen haben wir nicht nur von der enormen Breite an ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren mit beeindruckender Expertise profitiert, sondern auch Zugang zu einem starken Industrienetzwerk erhalten. Besonders inspirierend war zudem der Austausch mit den anderen teilnehmenden Teams – ein Umfeld, das Innovation wirklich fördert.

    Max Krause