Kategorie: Batch #4

  • SLAPStack

    Gründer Jakob Pfrommer und Dr. Anna Dieckhöfer

    SLAPStack ist ein revolutionäres Betriebssystem für autonome Bodenblocklager basierend auf fahrerlosen Gabelstaplern. Es integriert alle notwendigen Software–komponenten wie Leitsteuerung und Lagerverwaltung mit einer Simulation, welche das Realsystem akkurat nachbildet. Dabei fungiert SLAPStack als übergeordnetes System, das auf Basis einer persistenten Datenhaltung mittels innovativer Algorithmen und Künstlicher Intelligenz die Lagerentscheidungen wie z. B. die Wahl des Lagerplatzes trifft und Aufgaben an die Gabelstapler übermittelt. SLAPStack steuert, lernt und optimiert diese Lagerstrategien kontinuierlich simulationsbasiert. Das Resultat sind Kostenersparnisse durch ein einfach realisierbares, extrem effizientes und adaptives Lagersystem.

    Der HIGH-TECH.NRW Accelerator hat uns eine Fülle an Möglichkeiten eröffnet. Die Kombination aus erstklassigem Mentoring, gezieltem hochqualitativen Coaching und dem Zugang zu einem Netzwerk von Experten und Investoren hat uns besonders beeindruckt und hilft uns nachhaltig bei der Verfolgung unserer Ziele weiter.

    Jakob Pfrommer

  • Regascold GmbH

    Gründer v.l. Sven Hudy, Dr. Carolin Krieweth und Philipp Ketteniß

    Das Aachener Startup Regascold beschäftigt sich mit dem Recycling von hochwertiger Kälte, die in kryogen verflüssigten Gasen wie LOX, LN2, LCO2, LNG sowie in Zukunft Green-H2 und Green-Methan gespeichert ist. Diese durch den Regasifizierungsprozess freiwerdene Kälte wird den Kühlprozessen des Kunden zugeführt, sodass der Bedarf an elektrischer Energie und somit CO2-Emissionen und Kosten zur herkömmlichen Kälteerzeugung reduziert wird. Neben Verbrauchern von technischen Gasen und von Kälte in Branchen wie z.B. Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, chemische und kunststoffverabeitende Industrie, der Elektroindustrie sowie der gesamten Zulieferbranche, liegen auch LNG-Terminals aufgrund ihres großen, ungenutzten Kältepotentials im Fokus.

    Der HIGH-TECH.NRW Accelerator hat uns als Regascold sehr geholfen. Durch Pitchtraining und -optimieren über Schulungen, Vernetzen mit Investoren, Firmen und anderen Startups bis hin zum krönenden Abschluss auf dem Demoday hat uns das HIGH-TECH.NRW-Team in den letzten Monaten unglaublich unterstütz und uns sehr bei unserer Weiterentwicklung geholfen. Wir sind Euch sehr dankbar und freuen uns auf den weiteren Kontakt mit Euch und mit den anderen Teilnehmerteams.

    Philipp Ketteniß

  • RayVen

    Gründerinnen v.l.: Dr. Celia Millon und Melusine Reimers

    Das Bochumer Start-up RayVen (ehem. HoLa) hat einen wegweisenden ultraschnellen Laser entwickelt, der bei einer Wellenlänge von 2,1 µm emittiert. Er birgt das Potenzial, die Materialbearbeitung (Polymere, Halbleiter) zu revolutionieren. Die derzeitige Marktbedürfnislücke, die identifiziert wurde, besteht in der Volumenmodifikation von Silizium, die eine geeignete Alternative zur Photolithographie für präzise Modifikationen bis in den Mikrometerbereich darstellt. Mit dieser Spitzentechnologie können komplexe Mikrokanäle geätzt werden, um die Kühlung von gestapelten Chips der nächsten Generation zu verbessern. RayVen erforscht auch präzise chirurgische Anwendungen als Teil seiner langfristigen Vision.

    Mentors were the standout feature of this accelerator. Equally crucial was the connection and support from fellow deep tech start-ups. In the end, the challenges you encounter as a deep tech, hardware start-up are incredibly unique, and it’s invaluable to share insights with your peers.

    Dr. Celia Millon

  • OSPHIM GmbH

    Gründerteam v.l.: Louisa Desel, Mauritius Schmitz und Yannik Lockner

    Das Spin-off OSPHIM der RWTH Aachen optimiert mit Hilfe von KI den Einrichtungsprozess von Spritzgussmaschinen in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Die von OSPHIM entwickelte Plattform bringt die digitalen Methoden direkt an die Maschine. Dadurch werden der Aufwand für die Einrichtung reduziert und die Maschinenbediener bei der Einrichtung und Optimierung der Prozesse unterstützt. Über eine kleine Box werden die Daten direkt an der Maschine erfasst und in der zugehörigen Plattform optimiert – eine plug & play-Lösung, die massiv Zeit und Kunststoffmaterial einsparen hilft.

    Das HIGH-TECH.NRW Programm bietet High-Tech- und Deep-Tech-Startups die ideale Plattform, um sich mit Industrievertretern zu vernetzen, Produktideen zu validieren und erste Kunden zu gewinnen. OSPHIM hat besonders vom vielfältigen Mentoren-Netzwerk profitiert, was uns wertvolle Einblicke und Unterstützung gebracht hat.

    Louisa Desel

  • MicroQuasar Technologies

    Gründer Dr.-Ing. Laura Barillas-Mora und Adrian Lopez-Vasquez

    MicroQuasar Technologies entwickelt und produziert effiziente und nachhaltige Plasma Printing Systeme, die Oberflächenmodifikationen mit einer mindestens 10x höheren Auflösung als bestehende Lösungen mit maskenlosem Atmosphärendruckplasma ermöglichen. Die am INP in Greifswald entwickelte Technologie benötigt weniger Material als herkömmliche Beschichtungs-/ Schichtentfernungsmethoden, erzeugt weniger Abfall, spart Betriebskosten ein und kann für zahlreiche Anwendungen in den Biowissenschaften, der Mikrofabrikation und der Materialentwicklung eingesetzt werden. Mit der Technologie lässt sich praktisch jedes Material bearbeiten, bei dem eine präzise Oberflächenbehandlung mit hoher Auflösung erforderlich ist.

  • mechIC

    Gründerteam v.l.: Dr.-Ing. Philip Schmitt, Dr.-Ing. Lisa Schmitt und Henning Mays

    mechIC (Mechanical Integrated Circuits) entwickelt mikromechanische Komponenten, die ähnlich wie elektronische Bauelemente miteinander in einem Netzwerk verschaltet und auf einem Silicium-Chip umgesetzt werden. Anwendungsfelder sind hochintegrierte Sensorschaltungen für die Überwachung von Dehnungszuständen und mechanischen Überlastungen. Die in den Sensoren integrierten mechanischen Bauteile decken dabei die komplette Messkette von der Datenerfassung über die Verarbeitung, Selektion und Speicherung von ausgewählten Dehnungswerten ab. Der Vorteil der mechIC Sensoren gegenüber konventionellen elektronischen Sensoren besteht darin, dass sie energieautark, d.h. ohne Strom betrieben und über RFID extern ausgelesen werden können.

    Die letzten Wochen waren in vielerlei Hinsicht sehr spannend und lehrreich für uns. Wir konnten zahlreiche spannende Industriekontakte aufbauen und profitieren besonders von dem breiten Mentoren-Netzwerk. Wir sind sehr dankbar für die viele Unterstützung durch HIGH-TECH.NRW!

    Dr.-Ing. Lisa Schmitt

  • LymphDot

    Gründer v.l.: Hamed Farshid und Seyed Ghamary

    LymphDot entwickelt ein Medizinprodukt für die Physiotherapie, das über eine spezielle Motorik zur automatisierten Lymphdrainage, einen eigenen Sensor zur Messung des Lymphabflusses und eine maßgeschneiderte Software zur Datenanalyse und -visualisierung verfügt. Zielgruppen sind medizinische Einrichtungen wie z.B. Physiotherapiepraxen, Rehazentren, Ödemkliniken und Krankenhäuser. Zudem adressiert LymphDot den Markt für Immobilitäts- und Stoffwechselprobleme sowie die Bereiche Sport, Gesundheitsförderung und Kosmetik.

  • Leitspalt

    Mitgründer Jannik Bühring

    Leitspalt hat eine neuartige Technologie für das Thermalmanagement von Batterien von Elektrofahrzeugen entwickelt, die es erlaubt, Batteriepacks anders aufzubauen und dadurch diverse Engpässe aktueller Elektroautos zu lindern, wie z.B. Schnelladen, Reichweite, Kosten, Gewicht, Sicherheit und Recycling. Leitspalt verwendet spezielle Tragstrukturen, die mit etablierten Fertigungsverfahren wie dem Strangpressen gefertigt werden können. Wichtiger Eckpfeiler der Technologie ist ein automatisierter, digitaler Vorentwurfs- und Optimierungsprozess, der sich auf reduzierte physikalische Modelle stützt und eine agile Herangehensweise an die Kundenbedarfe ermöglicht.

    HIGH-TECH.NRW ist genau diese eine besondere Art von Acceleratoren, die Deep-Tech Start-ups benötigen, um wirklich Geschwindigkeit aufzunehmen. Die vergangenen 12 Wochen waren die perfekte Mischung aus Workshops, Coachings und vor allem Netzwerkaufbau. Die zahlreichen Gespräche, mit Experten aus allen Branchen, haben uns Türen geöffnet, uns bestätigt in dem, was wir tun und uns klargemacht, an welchen Dingen wir wirklich arbeiten müssen.

    Jannik Bühring

  • Hydrogenea GmbH

    Gründerteam v.l.: Dr. Pit Podleschny, Marlene Reusmann und Marvin Hodde

    Hydrogenea entwickelt und produziert für die nächste Generation von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren innovative Membran-Elektroden-Anordnungen (MEA), die höchste Lebensdauer und Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung knapper Ressourcen ermöglichen. Als Basis für die Katalysatorschicht entwickelt und synthetisiert Hydrogenea langzeitstabile Kohlenstoffnanomaterialien, auf die kontinuierlich galvanisch Katalysatormaterial abgeschieden wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten sind die MEA von Hydrogenea bis zu 20% effizienter und haben eine 10x höhere Lebensdauer. Auf Basis einer einzigartigen voll-kontinuierlichen Rolle-zu-Rolle-Anlage ist eine unkomplizierte Skalierbarkeit des Prozesses möglich.

    Der 12-Wochen Accelerator hat all unsere Erwartungen übertroffen. Er deckt alle relevanten Inhalte ab – von IP über Marktanalyse bis hin zu Fundraising. Besonders beeindruckend war das erstklassige Netzwerk, das uns tiefgehende Gespräche und wertvolle Einblicke von erfahrenen Expertinnen und Experten ermöglicht hat. Ein besonderes Lob gilt auch den Programmmanagern, die uns durch ihre hervorragende Betreuung und Expertise optimal unterstützt haben. Ein wirklich herausragendes Programm!

    Marlene Reusmann

  • HyBird Aerospace

    Gründer v.l.: Felix Ladwein, Thiago Costas und Florian Will mit ihrem Prototypen

    HyBird entwickelt und baut teilautonome elektrische Frachtflugzeuge, die es Expresskurier- und Speziallogistikunternehmen ermöglichen, ihren Endkunden einfache, schnelle, kostengünstige und nachhaltige Transportlösungen anzubieten. Der Endkunde kann mit dem Flugzeug Fracht von bis zu 150 kg über Distanzen von bis zu 2000 km transportieren. Ermöglicht werden diese Flugleistungen durch den Einsatz eines Plug-in-Hybrids, der es dem Flugzeug erlaubt, bis zu 300 km rein elektrisch und damit hocheffizient zu fliegen. Gleichzeitig kann ein Generator zugeschaltet werden, der die Reichweite erhöht und das Flugzeug unabhängig von der Ladeinfrastruktur macht. Bei den beförderten Gütern handelt es sich um (Ersatz-)Teile für Bergbau, Industrie und Landwirtschaft sowie um medizinische und humanitäre Güter.